Kavallerie Karabiner 1893
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| Kavallerie Karabiner 1893 |
Der Kavallerie Karabiner 1893 war ein Repetiergewehr der Schweizer Armee. Benötigt wurde die GP 1890 Patrone, das Magazin fasste 6 Schuss. Diese war zur Bewaffnung der Schweizer Kavallerie von 1893 bis 1905.
Geschichte
Nach der Einführung des Schmidt-Rubin-Langgewehres 1889 für die Infanterie entschied die Armeeführung, die Kavallerie als nächste Truppe mit einem Karabiner für die neue GP 1890 Patrone zu bewaffnen. Da der Verschluss der Schmidt-Rubin-Gewehre 1889 sehr lang war, musste für den Karabiner ein kürzeres Verschlusssystem gefunden werden, da sonst der Lauf bei einer Kavalleriewaffe mit ca. 1 m zu kurz gewesen wäre. Das eidgenössische Militärdepartement machte deshalb am 8. November 1893 dem Bundesrat den Vorschlag, eine in Österreich 1887/88 von Mannlicher neuentwickelte Waffe mit Geradezug-Drehkopfverschluss mit einigen Anpassungen im Kaliber GP 1890 zu übernehmen und bei der Schweizerischen Industriegesellschaft in Neuhausen herstellen zu lassen. Bereits am 10. November 1893 erklärte sich der Bundesrat mit dieser Lösung einverstanden. Mit dem Bundesratsbeschluss vom 1. März 1895 gab dieser den Auftrag zur Herstellung und Adoption der Waffe als Kavalleriekarabiner Modell 1893. Obschon der Bundesrat die Funktion der Waffe später kritisierte, wurde erst 1905 entschieden, diese durch einen Karabiner System Schmidt-Rubin zu ersetzen.


